Mein schönes Havelland
 

Störche in Linum



   

Linum ist ein Ortsteil der Gemeinde Fehrbellin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. In Linum, auch bekannt als Storchendorf, leben 750 Einwohner. Der Ort schlängelt sich als Straßendorf entlang der A24 - ca. 45 km von Berlin entfernt.

In 1924 wurde Linum erstmals urkundlich als besitz des Bistums von Havelberg erwähnt.

Mindestens zwei Mal im Jahr fahren wir nach Linum. Im Mai treffen die Störche ein, ziehen ihren Nachwuchs auf und verlassen Linum schon im August.

Im Herbst ist der Kranichflug immer wieder ein besonderes Erlebnis. klick hier


Kirche in Linum - ist das Wahrzeichen des Dorfes. Die neogotische Backsteinkirche wurde um 1867 erbaut. Sie trägt auf der Spitze des Turmes eine Krone, die 1711 von Friedrich I. gestiftet wurde. Rechts im Bild: In Gedenken an die gefallen Linumer Soldaten im Krieg 1914-1918



Auch im Juli 2020 war das Storchennest auf den Dachzinnen der Kirche besetzt. 

4. Juli 2020: Ich hatte mein 400er Teleobjektiv wieder einmal zu Hause gelassen und musste mich mit 105 mm Brennweite begnügen - 

 alle Storchennester waren besetzt - Jungvögel werden aufgezogen - Nahrung muss herbeigeschafft werden -   außergewöhnlich viele Störche flogen über Linum  

 



In einem anderen Jahr beobachteten wir auf den Dachzinnen der Kirche  ein Storchenpaar...es machte über lange Zeit keine Anstalten, den Platz auf den Zinnen zu verlassen... eines der Tiere, vermutlich das Männchen, dominierte mit Putzen und breitete immer wieder die Schwingen aus...

An einem schönen Augusttag sind wir nach Linum gefahren, weil es hieß, die Störche begeben sich auf die Reise gen Süden... Auf dem Dach des Naturschutzzentrum sahen wir einen Weißstorch wie er sich putzte, immer wieder den Nestrand abschritt, sich auf das Nest stellte, um zu schauen - Jungtiere haben wir nicht gesehen. Die Jungtiere sind inzwischen flügge geworden und haben bestimmt schon, unabhängig von den Eltern, den weiten Weg nach Afrika angetreten... GUTE REISE

Jungstörche im Nest auf dem Dach des Naturschutzzentrum (Foto aus 2015)






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