Mein schönes Havelland
 

Landpartie am 20. August 2017


                       Päwesin - Bagow - Markee


 Päwesin war das Ziel unserer Landpartie - hier wollten wir uns das Kloster anschauen und die bekannte und viel besuchte Klosterbäckerei aufsuchen. Im Landhaus wollten wir zu Mittag essen - geschlossen wegen Familienfeier. In die Bäckerei kam man erst garnicht hinein, wir reihten uns in die lange Schlange ein... das Warten hat sich gelohnt, die Backwaren sind von ausgezeichnetger Qualität - von den Nonnen und Mönchen traditionell gebacken.

Ortsdurchfahrten

  Falkensee - Großbehnitz - Wachow

Wachow - Gohlitz

Gohlitz - Päwesin

in Päwesin

Päwesin

Das buddistische Kloster in Päwesin betreibt seit 2003 eine eigene Bäckerei (gelbes Haus) und versorgt das Dorf mit Backwaren. Viele Berliner fahren nur für Brot und Kuchen nach Päwesin - die Autokennzeichen haben es "verraten"

Kloster-Bäckerei, links neben dem Gebäude befindet sich ein kleines Gartencafé

Dorfstraße

Viel gibt es in Päswesin nicht zu sehen. Das buddistische Kloster ist in ein ehemaliges Gutshaus eingezogen - von außen kaum zu erkennen, nur die bunten Fähnchen im Garten sind ein Hinweis 

Dorfmittelpunkt (vermutlich ehem. Herrenhaus)

 Das Dorf Päwesin

  • liegt im Landkreis Potsdam-Mittelmark, grenzt nördlich an die Gemeinde Mäkrisch Luch (Havelland).
  • Erstmals erwähnt wurde der Ort in 1197 als Pusyn.
  • 1270 hieß der Ort Posyn, später Paesin, 1550 Possin, 1608 Pewesin, 1745 Pagesin und 1805 dann Päwesin

Die Kirche in Päwesin wurde 1727 im Barockstil erbaut, als einschiffige Saalkirche. Gegenüber der hölzernen Kanzel befindet sich eine hölzerne Hufeisenempore. Ein Fenster zeigt die Glasmalerei "Die Heimkehr des verlorenen Sohnes"



Entreé

Altar mit Kanzel

li. das Fenster "Heimkehr des verlorenen Sohnes"

Orgel von Johann Tobias Turley stammt aus 1813

Die alte Eiche im Pfarrgarten hat einen Stammumfang von ca. 10 m (vielleicht auch mehr)

Schmucklilien im Pfarrgarten


Winter-Linde im Pfarrgarten

 

Bagow am Beetz See

Kirche in Bagow (Ansicht von Dorfstraße)

Elektro-Schaltkasten in der Dorfstraße

Bagow wurde erstmals 1324 urkundlich erwähnt als Bogow (slawischer Ursprung, bedeutet Siedlung ein Mannes namens Bog.)  Bagow liegt ungefähr einen Kilometer von Päwesin entfernt, eingebettet von Wiesen und Wäldern, gesäumt von kleinen Bauernhäusern. Verwaltet wird der Ort vom Amt Beetzsee. Bekannt ist das Ribbecksche Gutshaus, was wir uns noch nicht angesehen haben.

Der Mühlenberg - hinter dem Schild führt ein Pfad zum Mühlenberg

im Vorbeifahren sahen das Hinweisschild             ->

wir wollten in Bagow keinen Stopp einlegen, das Schild machte uns neugierig...

Bagower Bruch - Landschaftsschutzgebiet

Nauener Platte mit der Teichlandschaft Markee (rechts die Teiche)

Auf der Rücktour sind wir zu den Fischteichen in Markee gefahren. Den Weg dorthin finden nur Insider und natürlich Angler . Ein kleiner privater Fischereibetrieb bietet hervorragenden Räucherfisch aus Havelgewässern an. Zwei Räucherfische (Zander, Hecht) fuhren mit nach Falkensee..

die Teichlandschaft ist per Google nicht verzeichnet, der Pin kennzeichnet den Ort Markee

Angler an einem der großen Teiche

Blick auf einen der Teiche

in dieser Hütte werden die im Teich gefangenen Fische gegrillt und anschließend gegessen - echt gemütlich

Die Nauener Platte erhebt sich ca. 15 m über dem Umland. Es ist eine geschlossene Hochfläche, die als Kulturlandschaft den Namen Havelland trägt. Die Fluss- und Seenlandschaft des Havellandes dehnt sich über die Nauener Platte hinaus aus. Unsere Landesregierung erklärte die Platte zum Windeignungsgebiet - inzwischen stehen hier mehr als 160 Windräder.









Und wieder soll ein Waldgebiet neuen Windkraftanlagen weichen - Bürgerinitiativen wehren sich und erhalten Unterstützung von der CDU, der Landtag wird sich auch mit diesem Thema befassen. Hoffentlich findet man eine einvernehmliche Lösung die sowohl Flächen für erneuerbare Energien findet und dem Schutz der Wälder und Bürger in den anliegenden Gemeinden gerecht wird.  Das ständige Surren der Windräder macht krank.

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