Mein schönes Havelland
 

Landliebe


Nach einem sehr interessanten und verantwortungsvollen Arbeitsleben haben wir, Männe und ich,  der Großstadt Adé gesagt und sind "auf´s Land" gezogen. Seit 1982 besitzen wir ein großes Grundstück im nördlichen Falkensee, direkt an einem kleinen Waldgebiet mit angrenzenden Wiesen bin hin zum Niederneuendorfer Kanal. Die Liebe zur Natur muss uns wohl in die Wiege gelegt worden sein... 

Unser Garten ist ein kleines Paradies für Vögel, Wühlmäuse, Maulwürfe, Schmetterlinge, Bienen, Hummeln, Eichhörnchen und was alles noch so keucht und fleucht... der "Tisch" ist  über das gesamte Jahr immer reich gedeckt, entsprechend wird auch gepflanzt. Stauden und Gräser werden erst im Frühjahr beschnitten, im Winter picken Vögel gern an den Samenkapseln... Herbstlaub bleibt auf den Beeten liegen, weil Kleinstlebewesen darunter Schutz suchen und unsere gefiederten Wintergäste die Blätter nach Leckerbissen absuchen...

Wir arrangieren uns eben mit den Sonnen- und Schattenseiten des natürlichen Kreislaufs...

Gern fahren wir auch in die Haveldörfer und genießen die ländliche Idylle.




Linum: Gänse schauen den Kindern zu

ziemlich stolz und mit schlagenden Flügeln wird marschiert...

irgendwann landet auch die schönste Gans in der Pfanne...

zutrauliche Ferkel auf dem Gut in Paretz

hinter dem Zaun sitzt das Muttertier

"Der Eber ist stets mißgestimmt, weil seine Kinder Ferkel sind. Nicht nur die Frau, die Sau alleine, auch die Verwandschaft - alles Schweine..."


So oder ähnlich lautet das Zitat von Heinz Erhard (deutscher Komiker)


 Kraniche auf den Feldern bei Linum

                       im Spätherbst beobachtet

 

 

Schwanenkücken auf dem Bornstedter See

im Krongut Bornstedt (am Bornstedter See gelegen) waren wir oft zu Gast und genossen die ländliche Gemütlichkeit und die gute Küche. Seitdem das Havelland für den Tourismus wirbt, werden dort Touristen in Bussen "hin gekarrt" - in der Küche (verpachtet)  muss es schnell gehen - und darunter leidet die Qualität. Wir besuchen nur noch selten diese Stätte preußischer (mehr italienischer) Kultur...

Der Brandenburgische Kurfürst Friedrich Wilhelm erwarb 1664 das Rittergut Bornstedt, 400 m vom Schloss Sanssouci entfernt. Das Kronprinzenpaar Friedrich Wilhelm und Victoria erklärten das Gut ab 1867 zu ihrem Wohnsitz. Lenné hat mit Verschönerungsplänen zur Veränderung des Rittergutes beigetragen  

 Das Krongut gehört zum Ensemble der weltbekannten Schlösser und Gärten von Sanssouci. Die gastronomischen Einrichtungen sind heute vermietet... leider wurde auch das romantische Rosencafé geschlossen sowie die Glasbläserei/Glaskunst. Es ist nicht mehr, wie es einmal war... besucherfreundlich!

 

 

Folto Juni 2017


 

Schwanenmutter beobachtet mich und schlug, wohl auch zum Schutz ihrer Kückchen, drohend mit den Flügeln....

Foto Juni 2017

allerliebst anzuschauen - nach der Fotosession haben wir uns vom Ufer entfernt...

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