Mein schönes Havelland
 

 

Straupitz im Spreewald

 

 


Mit unserer kleinen Reisegruppe, die ich diesmal geleitet habe, besuchten wir die Holländer Mühle in Straupitz.  Das Mittagessen nahmen wir im Spreewaldbahnhof Burg ein und wollten nachmittags mit dem Kahn durch den Spreewald staken. Leider musste die Kahnfahrt wegen drohenden Unwetters abgesagt werden. Die nicht in Anspruch genommene Leistung wurde uns erstattet.

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Der Ort Straupitz wurde 1294 erstmals urkundlich erwähnt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg entwickelte sich Straupitz zu einem "blühenden Marktflecken am nördlichen Rand des Spreewaldes"  ("Text"aus Internet)

die Holländer Mühle

Diese Mühle ist eine sogenannte Dreifachmühle (Kornmühle, Ölmühle, Sägemühle) die heute noch produziert - als die letzte in Europa. Im "Müllerhaus" links im Bild kann bei einem Käffchen den Mühlenbesuch ausklingen lassen

Jalousieflügel - heute als Aluminium und früher aus Zink. Die Mühle, ein technisches Denkmal, ist voll funktionsfähig

 Jalousieflügel - die Mechanik ist gut erkennbar

Foto Juni 2018

zur Geschichte der Dreifachmühle - hier ein Blick in die Kornmühle

in die Mühle geschaut: Die großen Zahnräder übertragen die Kraft von der Flügelwelle auf das Kammrad (3,20 m Durchmesser). Somit werden alle Maschinen in der Mühle bedient. Die Mühlenhaube wird automatisch in den Wind gedreht.  Das Korn wird nur noch zu besonderen Anlässen gemahlen - die Reinigung ist zu aufwändig.

 

in der Sägemühle

 

leider nicht funktionsfähig... 

 

Baum des Jahres

in der Sägemühle gesehen...

 

 ein weiser Spruch

in der Ölmühle wird seit 1995 wieder das begehrte Spreewälder Leinöl produziert, wie vor 100 Jahren: Die Leinsamen werden leicht "geröstet", dadurch entsteht der milde nussige Geschmack.

 Pellkartoffel, Quark mit Leinöl...

Heute eine kulinarische Spezialität,

früher das "Arme-Leute-Essen" 


 

 Blick von der Mühle in die Landschaft

 

 Nachbildung des Bahnhofsgeländes en miniature  in einem der stillgelegten Waggons

  Mittagessen im Spreewaldbahnhof Burg mit besonderer Attraktion: Eine Minibahn, die alle Tische anfährt, bringt die Getränke...

von hier aus sollte die Kahnfahrt durch den Spreewald erfolgen ...

Bis zur Abfahrt blieb uns eine Stunde "Freizeit"... ein Blick in den "Spreewaldhof" an der Anlegestelle 

 plötzlich aufziehende Unwetter zwangen uns zur Rückkehr - die Kahnfahrt wurde aus Sicherheitsgründen von der Gesellschaft abgesagt...

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