Mein schönes Havelland
 

  Schlaubetal - 


        leider nur ein kurzer Besuch



Vor langer Zeit erzählte eine Bekannte über ihre Wander-Touren durch das Schlaubetal - mein Wunsch, diese wunderschöne Naturlandschaft zu erleben, erfüllte sich erst Jahre später in Verbindung mit dem Besuch des Kloster Neuzelle. Am 29. Mai 2019 bot sich noch einmal die Gelegenheit, das Schlaubetal zu besuchen - ich konnte Männe überzeugen... 

Mit unserer kleinen Falkenseer Reisegruppe fuhren wir zunächst nach Groß Lindow, hier bestiegen wir den Treidelkahn am Mühlenteich und schipperten fast 1,5 Stunden auf dem Kaiser-Friedrich-Wilhelm-Kanal bis zur Schleuse Weißenspring und wieder zurück. Eine unvergessliche Fahrt durch unverbrauchte Natur.  Das nächste Ziel sollte die Ragower Mühle in 15890/Siehdichum, OT Schernsdorf, sein...

 ja, sieh Dich um ...


 am Anleger in Groß Lindow

Der Pin kennzeichnet Groß Lindow, weiter südlich liegt Siehdichum!!

Vor rund 90.000 Jahren entstand die Landschaft des Naturparks "Schlaubetal" im östlichen Land Brandenburg. Müllrose im Landkreis Oder-Spree ist das "Eingangstor" zum Landschaftspark.

Der Naturpark erstreckt sich auf einer Fläche von     227 km². Zwei Drittel des Naturparks sind mit Wald bedeckt. Man hat über 1000 Pflanzenarten ( z.B. Orchideenarten sowie Rippen- und Königsfarn) nachgewiesen. Viele Vogelarten leben im Naturpark (Fischadler, Enten, Eisvogel, Schwarzstorch u.v.a.). Die Schlaube schlängelt sich auf ihrem 20 km langen Weg durch verträumte Täler, sumpfige Wiesen, Gebüsch und weite Wälder. Das Schlaubetal ist ein Paradies für Naturliebhaber und das schönste Bachtal im Land Brandenburg... 

mit dem Treidelkahn durch das Schlaubetal 

auf dem "Friedrich-Wilhelm-Kanal"... (im Hintergrund Groß Lindow)

vorbei an romantischen Gehöften

entlang kleiner Ansiedlungen

 vorbei an in die Landschaft eingepasste Häuser

Enten schrecken auf

hier mündet die Alte Schlaube (nahe Hammerfort) in den Friedrich-Wilhem-Kanal. Die Alte Schlaube wird über gesonderte Stauwerke zum Kanal durchgeleitet

Kiefern/Laubwald entlang des Kanals

Kiefern prägen nach wie vor unsere Wälder im Land Brandenburg

kleines Anwesen am Kanal

wohnen im Einklang mit der Natur

 

Als Kaiser Karl IV. die Herrschaft über Brandenburg hatte, strebte er 1373 eine schiffbare Verbindung von Berlin nach Schlesien an. Erst der Große Kurfürst von Brandenburg, Friedrich Wilhelm I., realisierte den Bau des Kanals zwischen 1662 und 1668. Fünfzehn Schleusen wurden damals eingebaut.

 "Brieskower Kanal" oder "Friedrich-Wilhelm-Kanal" beide Namen werden in der Geschichte erwähnt.

wieder angekommen in Groß Lindow steigen wir in den Bus und fahren zur Ragower Mühle... ein köstliches Mittagessen wartete auf uns.

 Die Geschichte der Ragower Mühle führt bis in das 12. Jh. zurück. Die heutige Mühle wurde 1810 als Säge- u. Ölmühle genutzt. Bis 1951 wurde noch Mehl gemahlen, 1980 erklärte man die Mühle zum techn. Denkmal, 1987 Restaurierung, 2000 vollständig von privat  saniert.

 Die Gruppe und auch Männe ließen sich die Mühle erklären... 

 Ich wollte die Gegend noch ein wenig erkunden und "stiefelte" los - viel Zeit blieb mir nicht. Dennoch hatte ich einen kleinen Eindruck von dem wild-romantischen Schlaubetal gewonnen


vom See an der Ragower Mühle, hinter der kleinen Hütte (li. im Bild) führt ein Wanderweg auf die angrenzenden Erhebungen

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Wanderweg - Rundweg  (Diashow läuft automatisch ab)

folgt man dem Bachverlauf gelangt man auf einen Wanderweg nach Müllrose, dem eigentlichen Ausgangsort des Schlaubetals. Meine "Wanderzeit" war abgelaufen, ein paar Eindrücke habe ich noch "eingefangen" und Enten am Bach beobachtet...

Esel weiden hinter der Ragower Mühle

ländlich

Entchen wollen ruhen...


 


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