Mein schönes Havelland
 

Wustermark 

 

 

Die Gemeinde Wustermark mit fast 8000 Einwohner liegt in unmittelbarer Nähe zur Döberitzer Heide (Naturschutzgebiet, 2004 von der Sielmann-Stifung gekauft) und nicht weit entfernt von Falkensee. Wustermark wurde in 1212 erstmals urkundlich erwähnt, ursprünglich durch slawische Besiedlung geprägt.


 Wustermark liegt geografisch auf der Nauener Platte. In der Nähe der Ortsteile Hoppenrade, Buchow-Karpzow sieht man heute noch steile Moränenerhebungen. Östlich von Wustermark befindet sich der Havelkanal.


Wirtschaftlichen Aufschwung erhält der Ort durch das Güterverkehrszentrum (GVZ). Das GVZ Wustermark (ca. 30 km von Berlin entfernt) leistet einen wesentlichen Beitrag zur Versorgung der Hauptstadt. Hier werden Waren gelagert, umgeschlagen und transportiert. (obiges Bild: zwischen Falkensee und Wustermark - im Hintergrund das GVZ). Wustermark war schon im 18. Jh ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt an den  von Berlin und Brandenburg kommenden Handelswegen.  Im Ort gab es schon im 17. Jh. eine Poststation.

 Anlegestelle des Wasser- und Schiffahrtsamtes Brandenburg, Stützpunkt Wustermark.

Die Brücke führt über den Havelkanal


Die Gegend um Wustermarkt ist geprägt von Wiesen und Ackerflächen. Am Havelkanal findet man noch einige naturbelassene Uferregionen - hoffentlich werden diese nicht auch eingeebnet, wie anderenorts im Havelland.


Döberitzer Heide

Obelisk, der an das Herbstmanover Friedrich II. 1753 erinnert, ist ca. elt Meter hoch


Die  Döberitzer Heide ist seit ca. 1713 ein bedeutender Truppenübungsplatz kaiserlicher Armeen und der Reichswehr gewesen. Die Rote Armee nutzte die ca. 3.000 ha große Fläche bis zu ihrem Abzug in 1992.

Die Döberitzer Heide liegt an der Bundesstraße 5 zwischen Dallgow-Döberitz - Seeburg - Elstal, westlich von Berlin.

In 2014 erwarb die Heinz-Sielmann-Stiftung diese Fläche. Ein einzigartiges Wildnisgroßprojekt ist entstanden. Ca. 5000 Tier- und Pflanzenarten haben in dieser Offenlandschaft mit Heiden, Sandflächen und Trockenrasen einen geschützten Lebensraum erhalten.

Die Wildkernzone ist wegen der Munitionsbelastung noch gesperrt. Nur auf ausgewiesenen Wegen darf gewandert werden...









Landschaft  - im Hintergrund der Obelisk - die abgesperrten Flächen dürfen nicht betreten werden

wenn die Heide blüht...

 


Ziegen in offener Landschaft - sie halten das Heidekraut kurz


Feuchtbiotop - angelegt zur Erhaltung der Artenvielfalt in der Offenlandschaft


Das großflächig angelegtge Schaugehere, welches seit 2006 für Besucher zugänglich gemacht wurde, ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert - und auch hier bewegt sich der Besucher nur auf den gekennzeichneten Wegen. Von den hochgelegten Besucherbrücken sind die Tiere zu beobachten

 







Schaugehege

Holzkunst, Pflanzen und Tiere in der Döberitzer Heide

Przewalski-Pferde (Urwildpferde) - einzige Wildpferdeart, die in ihrer Wildform bis heute überlebt hat

Wisente sonnen sich

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