Mein schönes Havelland
 


         Schloss Ribbeck auf Ribbeck im       Havelland




Ribbeck im Havelland -

das ist der Ort mit dem berühmtesten Birnbaum der Welt..


 


Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand, und kam die goldene Herbsteszeit und die Birnen leuchteten weit und breit, da stopfte, wenn´sMittags vom Turme scholl..." (Theodor Fontane - Auszug)

klick auf die Birne - komplettes Gedicht hinterlegt


in jahrelanger aufwändiger Arbeit wurde das Schloss Ribbeck saniert. Endlich - die Eröffnungsfeierlichkeiten fanden vom 3. bis 5. Juli 2009 statt. Unser damaliger Ministerpräsident und Fontanes Urenkelin waren Ehrengäste des Tages. Ca. 9000 Berliner Gäste und Gäste aus dem Umland besuchten die Feierlichkeiten. -  Das alles musste das kleine Dörfchen Ribbeck verkraften.

 Schloss Ribbeck - Ansichten ab 2011 mit den mannshohen Vasen vor dem Schlosseingang


Havelfiguren

 

Schloss Ribbeck im Herbst 2011 mit dem figürlich dargestellten Lauf der Havel (zwischen den beiden Bänken) nach dem Zyklus "Havelland" von Th.Fontane




Die weiblichen Bronzeplastiken symbolisieren die Schönheit der Havel





Viele Bundesländer haben in 2013/2014 einen Birnenbaum gespendet.

"Clapps Liebling"

(sehr alte Birnensorte von 1869)

ist eine Spende der Landesregierung Brandenburg



 

 

Theodor Fontane in Ribbeck

in dem Buch darf gelesen werden

 

Auszug aus dem Buch "Havelland" - T.F. beschreibt diese Dörfchen rechts und links der Havel - wir kennen sie fast alle, die teilweise noch verträumten Dörfchen...

"...und an dieses Teppichs blühendem Saum die lachenden Dörfer, ich zähle sie kaum:

Linow, Lindow,
Rhinow, Glindow,
Beetz und Gatow,
Dreetz und Flatow,
Bamme, Damme, Kriele, Krielow,
Petzow, Retzow, Ferch am Schwielow,
Zachow, Wachow und Groß-Bähnitz,
Marquardt an der stillen Schlänitz,
Sentzke, Lentzke und Marzahne,
Lietzow, Tietzow und Rekahne,
Und zum Schluß in dem leuchtenden Kranz:
Ketzin, Ketzür und Vehlefanz."

(Wir kennen fast alle Dörfchen)

Die Schlossräume

gelegentlich können die Schloßräume entgeltfrei und ohne Führung besichtigt werden... (klick die Bildergalerie an)

 

Das Waschhaus

Im "Waschhaus" (einst Garage der Fam. Ribbeck) haben wir so manch liebenswürdige Kleinigkeit (Honig, Birnenlikör) aus der Region gekauft und immer wieder die vielen Utensilien im Waschhaus-Museum betrachtet. Die Birnentorte und auch die anderen Torten sind etwas ganz besonderes und schmecken hervorragend - von der "Waschhaus-Chefin" selbst gebacken. Seit 2008 ist die Kunst in das Waschhaus eingezogen...In der Gesindestube, die auch gleichzeitig museale Gegenstände aus vergangener Zeit präsentiert, kann man in gemütlicher Runde die berühmten Birnentorten probieren (selbst gebacken von der Chefin des Waschhauses). Wer in Ribbeck verweilt, muss unbedingt das "Waschhaus" besuchen... 

zum Birnenfest gehört auch ein (individuell geschmückter) Birnenbaum 


Die Dorfkirche


die Dorfkirche auf dem Anger bildet das Zentrum des Ortes. Sie wurde im 14. Jh. als Saalkirche errichtet, allerdings mehrfach umgebaut.

Bild darunter: Dorfplatz mit Kirche und Gasthaus "Alte Schule" 

Die Schinkelschule
war Vorbild für die Gestaltung des Kirchen-innenraumes.
In der Kirche sind die Reste des legendären Birnenbaumes  aufbewahrt (Stamm mit Beton ausgegossen).  An der rechten Kirchenseite  (3. Bild) stand der legendäre Birnenbaum. Ein neuer Baum ist in 2000 gepflanzt worden, daneben ist das Schild  (2.Bild) angebracht. 

 


Der Apfelbaum in der Kirche

Aus Anlass des Lutherjahres schrieben Gäste auf eine kleine Karte in Apfelform, was sie tun würden, wenn morgen die Welt unterginge....

Mit den Antworten ist der Apfelbaum geschmückt

 

 Martin Luther soll folgenden Spruch vom Apfelbäumchen geprägt haben:

"Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen" 

 Die Welt geht zwar nicht unter, aber Apfelbäumchen können jederzeit gepflanzt werden...

 

 


Birnenfest auf Schloss Ribbeck


Am 24. September 2017 wurde auf Schloss Ribbeck das traditionelle Birnenfest gefeiert - mit vielen Ausstellern, höfischen Tanzvorführungen und Belustigungen für die Kinder. Selbst gepresster Birnensaft war begehrt - an der Handpresse ging es aber nicht so schnell... 

in der Galerie ein paar Eindrücke mit einem Movie...

 

 




und auch an die besonders wichtigen Einrichtungen wurde gedacht...!!

 

 

 

 

Die Alte Brennerei


Die alte Brennerei mit dem hohen Schornstein und dem Storchennest darauf ist das sichtbare Zeichen des Ortes Ribbeck im Havelland.



Die alte Brennerei wurde im 19. Jh. von der Familie Ribbeck erbaut und diente der Kartoffelschnapsproduktion. Nach zwischenzeitlicher "Fremdnutzung" hat die Familie Ribbeck die Geschicke der Brennerei wieder in die Hand genommen und das altehrwürdige Gebäude völlig saniert. Heute wird wieder Essig aus Birnen produziert. Wir können diesen Essig sehr empfehlen.


 

In einigen Räumen der Alten Brennerei lässt es sich gut feiern....

Produkte aus den Birnen können im kleinen Laden erworben werden wie auch viele andere nützliche Dinge für die Küche.

 

 

Der Familie Ribbeck ist es zu verdanken, dass der kleine Ort im Havelland zu einem ländlich schönen Anziehungspunkt geworden ist. Nachfahren der Ribbecks verwalten die Alte Brennerei und arbeiten auf dem Gut bzw. in den Birnenplantagen. Sie wohnen auch in Ribbeck.

 

Der Pfarrgarten

Wunderschön gestaltet ist der gegenüber dem Schloss befindliche Pfarrgarten.

Er wurde als Bauerngarten angelegt mit zahlreichen Blumenbeeten, zwei großen Rosenbeeten, Gemüsesorten,

Küchenkräutern und Obstbäumen ( 14 verschiedene Birnensorten auf Wiesenflächen).

 

 

Landschaft um Ribbeck

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